Corona-Soforthilfe

Wie kommen Sie in der Corona-Krise als Unternehmer an staatliche Soforthilfen?

Mit der Corona-Krise sind viele Unternehmen in ernstzunehmende Liquiditätsengpässe geraten. Die Gründe hierfür können vielfältig sein, vielleicht ist auch Ihr Unternehmen direkt betroffen. Ein Engpass an Liquidität kann z. B. entstehen, weil die Nachfrage der Kunden massiv eingebrochen ist, die Warenbeschaffung und damit der Umsatz nur noch schwer möglich sind oder weil Ihr Geschäft aufgrund behördlicher Anordnung für den Kundenverkehr schließen musste. Hiervon sind insbesondere die Gastronomie, der Tourismusbereich und viele Einzelhandelsbetriebe betroffen.

Auch wenn die Einnahmen ausbleiben oder stark reduziert sind, müssen laufende Kosten für das Personal, Energiekosten, Leasingraten etc. weiterhin bezahlt werden. Die Bundesregierung hat nun mit den Bundes-Soforthilfen reagiert. Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte haben jetzt die Möglichkeit, relativ unkompliziert eine Liquiditätsspritze von bis zu 15.000 € zu beantragen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Antragsberechtigt sind Sie allerdings nur, wenn der Liquiditätsengpass durch die Corona-Krise begründet ist. Es gibt außerdem auch Förderprogramme auf Länderebene, die teilweise sogar noch weitreichender sind als die Bundes-Soforthilfe. Darüber hinaus wurden die Bedingungen für günstige KfW-Kredite gelockert.

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