Corona-Krise: Kurzarbeitergeld

Können Sie Ihr Unternehmen und Ihre Arbeitnehmer durch Kurzarbeit schützen?

Die Corona-Krise hält die Welt in Atem, auch in Deutschland steigen die Fallzahlen. Für viele Unternehmer sind Kostensenkungen das Gebot der Stunde, aber Mitarbeitern zu kündigen soll möglichst vermieden werden. Hier bietet sich die Kurzarbeit als ein probates Mittel an, um auf den krisenbedingten Arbeitsausfall zu reagieren. Auch lassen sich so die Entgelteinbußen, die den Mitarbeitern aufgrund der Reduzierung der Arbeitszeit entstehen, minimieren.

Angesichts der Krise hat der Gesetzgeber die Anordnung von Kurzarbeit bis zum 31.12.2020 vereinfacht. Seit dem 01.03.2020 zahlt die Bundesagentur für Arbeit das „erleichterte Kurzarbeitergeld“ (KUG) aus. Hierzu muss in Ihrem Unternehmen aufgrund von wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund eines unabwendbaren Ereignisses ein vorübergehender und unvermeidbarer Arbeitsausfall vorliegen und es müssen mindestens 10 % Ihrer Mitarbeiter von der Reduzierung der Arbeitszeit und entsprechenden Entgeltminderungen betroffen sein. Wichtig: Sie müssen den Arbeitsausfall bei der Arbeitsagentur anzeigen, bevor Sie den Antrag auf KUG stellen können.

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